“Ich fürchte mich nicht vor dem Morgen,
denn ich habe das Gestern gesehen
und liebe das Heute.”
(William Allen White)
“Ich fürchte mich nicht vor dem Morgen,
denn ich habe das Gestern gesehen
und liebe das Heute.”
(William Allen White)
sooo… mal ein kleiner nachtrag. wir hatten letzte woche unsere erste modellpräsentation zum thema “pathos”, die wie eine kleine modenschau ablief… im winzigen backstage-bereich wurde fleißig geschminkt, an- und ausgezogen, letzte änderungen vorgenommen und verzweifelt, wenn etwas nicht passte…
letztendlich musste jedes model knapp 2min nach ausgewählter musik auf dem catwalk laufen, während die professorin und die anwesenden zuschauer das ergebnis begutachteten. wochenlange arbeit, quälerei, verzweiflung und stress für 2 minuten “spaß”… unglaublich. aber unglaublich toll und spannend. alles in allem lief es gut, und das sogar bei fast allen.
mein model mit meiner kreation:
achja, ich “durfte” auch laufen, da das model einer kollegin abgesprungen war. ^^

als nächstes (abgesehen von allen klausuren, belegarbeiten und mappen) steht der tag der offenen tür an, an welchem wir als semester unsere erste kollektion präsentieren… sehr “pathös”… ^^
fußball-em, und überall laufen gestörte leute rum und gröhlen irgendwelche parolen, die ich nicht kenne und eigentlich auch nicht wirklich kennenlernen wollte. menschen, die vorher mit mir einer meinung waren (”fußball ist doch kacke”) mutieren zu schwarz-rot-gold angemalten, biertrinkenden pseudo-fans… wie gesagt, alle gestört. dachte ich… - bis marcel wieder nach berlin kam, inklusive eines deutschland-cowboy-hutes, so einen, wie auch schweinsteiger getragen hat, wie mir erklärt wurde.
naja und so kam es, wie es kommen musste - ausstaffiert in schwarz-rot-gold, mit hut und bier ging es sonntag zur fanmeile.

schon im hauptbahnhof hieß es durch die lautsprecher, dass die eingänge zur fanmeile bereits geschlossen wären - wir konnten es natürlich nicht glauben (3 stunden vor anpfiff!?) und machten uns eiligst auf den weg… dort angekommen war uns dann recht schnell klar, dass wirklich nichts mehr ging, überall polizei und menschenmassen. WENN man das glück hatte, eine lücke im zaun zu finden, wurde man ein paar meter weiter von den netten herrschaften in olivgrün freundlich gebeten, doch wieder dahin zu verschwinden, wo man hergekommen war.

ein wenig gefrustet haben wir dann nach langer diskussion entschieden, nach spandau zurückzufahren und das finale in der zitadelle mitzuerleben - was mir im endeffekt ganz lieb war, da dort nicht ganz so viele menschen waren und man sich in der halbzeit auf den boden chillen konnte xD

fazit: es war ein hammer nachmittag und dennoch ein erlebnis des kläglichen scheiterns, sowohl von uns als auch von “unseren” jungs auf dem spielfeld.
aber hey - ich habe fanmeilen-luft geschnuppert und will mehr davon… schatz, du hattest recht, das rockt ^^..
…und dennoch: finaaale!! xD
sonntag fanmeile oder so, public viewing… na das wird ja was… ^^
ich habe meinen geburtstag überlebt, bin nun stinkalt. 21 jahre, jetzt beginnt die zeit der anti-falten-cremes… ^^
hab eine schöne kleine gartenparty gemacht mit allen, das wetter hat sich erstaunlicherweise wunderbar gehalten, so dass wir sogar kurz in den pool konnten - obwohl regen angesagt war. (nunja, dafür schüttet es jetzt gerade wie aus eimern…)
hab allerlei geschenkt bekommen (z.b. label-etiketten zum annähen mit meinem namen), vielen lieben dank, ihr süßen! das schönste geburtstagsgeschenk war aber natürlich mein schatz, der nach einem monat endlich wieder zu besuch in der heimat war… und das zweitschönste mein macbook xD ![]()
photos folgen noch, muss mich erstmal mit meinem neuen spielzeug beschäftigen. hehe. mit meinem macbook. hehehe. mit MEINEM macbook. ^^
nicht zu vergessen:
tobi und kathi haben ihr abi bestanden! ![]()
herzlichen glückwunsch euch beiden, da hat sich das jahr quälerei doch noch richtig gelohnt… bin stolz auf euch!
ich hab in den letzten wochen viel zeit in der uni verbracht, im nählabor gesessen, um die aufgaben rechtzeitig zum abgabetermin fertig zu haben…unser semesterprojekt in “verarbeitungstechnik” ist ein herrenhemd, den kragen, die manschetten und die knopflochleiste haben wir schon vorher zur übung angefertigt, was leichter war, als erwartet. dennoch braucht es viel zeit…
es ist manchmal wie in der schule, jeder professor denkt, sein fach wäre das einzige bzw. das wichtigste. dementsprechend haben wir auch zu tun. allein die aufgabe, jeden tag für “visualierung und dokumentation” etwas ins skizzenbuch zu zeichnen, hat sich als nervtötend entpuppt. auf knopfdruck kreativ zu sein ist begrenzt möglich, irgendwann hat man einfach keine ideen mehr. solche phasen gibt es zwischendurch immer wieder, ich schmeiße dann gerne irgendwelche dinge durchs zimmer oder zicke rum, dreh die musik total auf und bemitleide mich selber.
neben den alltäglichen hausaufgaben darf man dann noch referate vorbereiten, die semesterprojekte weitermachen, für klausuren lernen und belegarbeiten und -mappen anfertigen.
wieso hat ein tag nur 24 stunden? und warum bin ich ein mensch, der schlaf braucht?
langsam gewöhnt man sich jedoch daran und findet den richtigen rhythmus, ich nutze die langen fahrtwege, skizziere die mitfahrer, mache englisch-hausaufgaben und und und… oder schlafe einfach mal, in der hoffnung, in spandau von irgendjemandem nett geweckt zu werden - und nicht so wie letztes mal von der mit dem wischmopp wedelnden saubermachfrau.
“bier zum frühstück ist doch okay - cerealien am morgen sind schließlich gesund!” (student)