hallo wach?
ich hab in den letzten wochen viel zeit in der uni verbracht, im nählabor gesessen, um die aufgaben rechtzeitig zum abgabetermin fertig zu haben…unser semesterprojekt in „verarbeitungstechnik“ ist ein herrenhemd, den kragen, die manschetten und die knopflochleiste haben wir schon vorher zur übung angefertigt, was leichter war, als erwartet. dennoch braucht es viel zeit…
es ist manchmal wie in der schule, jeder professor denkt, sein fach wäre das einzige bzw. das wichtigste. dementsprechend haben wir auch zu tun. allein die aufgabe, jeden tag für „visualierung und dokumentation“ etwas ins skizzenbuch zu zeichnen, hat sich als nervtötend entpuppt. auf knopfdruck kreativ zu sein ist begrenzt möglich, irgendwann hat man einfach keine ideen mehr. solche phasen gibt es zwischendurch immer wieder, ich schmeiße dann gerne irgendwelche dinge durchs zimmer oder zicke rum, dreh die musik total auf und bemitleide mich selber.
neben den alltäglichen hausaufgaben darf man dann noch referate vorbereiten, die semesterprojekte weitermachen, für klausuren lernen und belegarbeiten und -mappen anfertigen.
wieso hat ein tag nur 24 stunden? und warum bin ich ein mensch, der schlaf braucht?
langsam gewöhnt man sich jedoch daran und findet den richtigen rhythmus, ich nutze die langen fahrtwege, skizziere die mitfahrer, mache englisch-hausaufgaben und und und… oder schlafe einfach mal, in der hoffnung, an meinem bahnhof von irgendjemandem nett geweckt zu werden – und nicht so wie letztes mal von der mit dem wischmopp wedelnden saubermachfrau.
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