fußball-em, und überall laufen gestörte leute rum und gröhlen irgendwelche parolen, die ich nicht kenne und eigentlich auch nicht wirklich kennenlernen wollte. menschen, die vorher mit mir einer meinung waren („fußball ist doch kacke“) mutieren zu schwarz-rot-gold angemalten, biertrinkenden pseudo-fans… wie gesagt, alle gestört. dachte ich… – bis marcel wieder nach berlin kam, inklusive eines deutschland-cowboy-hutes, so einen, wie auch schweinsteiger getragen hat, wie mir erklärt wurde.
 
naja und so kam es, wie es kommen musste – ausstaffiert in schwarz-rot-gold, mit hut und bier ging es sonntag zur fanmeile. 
  

schon im hauptbahnhof hieß es durch die lautsprecher, dass die eingänge zur fanmeile bereits geschlossen wären – wir konnten es natürlich nicht glauben (3 stunden vor anpfiff!?) und machten uns eiligst auf den weg… dort angekommen war uns dann recht schnell klar, dass wirklich nichts mehr ging, überall polizei und menschenmassen. WENN man das glück hatte, eine lücke im zaun zu finden, wurde man ein paar meter weiter von den netten herrschaften in olivgrün freundlich gebeten, doch wieder dahin zu verschwinden, wo man hergekommen war.
  

ein wenig gefrustet haben wir dann nach langer diskussion entschieden, zurückzufahren und das finale in der zitadelle mitzuerleben – was mir im endeffekt ganz lieb war, da dort nicht ganz so viele menschen waren und man sich in der halbzeit auf den boden chillen konnte xD
 

fazit: es war ein hammer nachmittag und dennoch ein erlebnis des kläglichen scheiterns, sowohl von uns als auch von „unseren“ jungs auf dem spielfeld.
aber hey – ich habe fanmeilen-luft geschnuppert und will mehr davon… schatz, du hattest recht, das rockt ^^..



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